Liebe Freund*innen von MeditationForFuture-OWL,

am kommenden Sonntag, dem 09.02.2020,  von 11:00 – 12:00 Uhr treffen wir uns wieder im Nordpark (neben dem Café) zu unserer monatlichen

Gehmeditation auf und für Mutter Erde.

Dieses Mal verbinden wir unser achtsames Gehen mit dem achtsamen Müll-Sammeln. Damit möchten wir der Erde den Respekt zollen, den sie verdient.

Denn wir alle sind Kinder dieser Erde. 

Bitte bringt also außer der obligatorischen wetterfesten Kleidung auch einen Müllsammelbeutel und Handschuhe mit.

Ihr seid eingeladen, diese Einladung an alle interessierten Menschen weiterzuleiten.

Wir freuen uns auf unser Kennenlernen / Wiedersehen!

Mit herzlichen Grüßen

Doris & Klaus

Weltheilungsmeditation zum Jahresende

Auch dieses Jahr finden sich wieder Millionen Menschen weltweit in vielen Städten, in vielen Ländern zusammen, um am letzten Tag des Jahres den “World Healing Day”, den Weltheilungstag zu begehen und ihre Gedanken auf den Frieden in der Welt zu richten. Diese Initiative gilt als eine der größten Gebetsaktionen der Welt.

Ins Leben gerufen wurde diese Bewegung von John Randolph Price und seiner Frau Jan, Präsident der Stiftung “ The Quartus Foundation” mit Hauptsitz in Boerne, Texas, USA.

Die Quartus Foundation (http://www.quartus.org/world-healing-day/) ist ihrer Natur nach ein Bestandteil der Strömungen undogmatischen Christentums, die im letzten Jahrhundert vor allem in den Neuenglandstaaten an der Ostküste der USA entstanden sind.

In Bielefeld wird seit 1988 an jedem 31. Dezember (Silvester) die “Weltheilungsmeditation” von einer Gruppe interessierter Menschen veranstaltet.  Dieses Jahr findet diese Meditation, die einem von der Quartus-Foundation vorgeschlagenen (ins Deutsche übersetzten) Text folgt, im Zentrum für Yoga und Buddhismus, Oelmühlenstr. 13 (Hinterhaus)  um 12.30 Uhr mittags statt (Raumöffnung um 12.00 Uhr). Der Beginn ist pünktlich, da wir uns nach einer Einleitung in den weltweiten Meditationskreis einschwingen wollen, der – zeitgleich – für uns um 13.00 Uhr beginnt (12.00 Uhr Greenwich-Zeit).

Diese Weltheilungsmeditation, die wir dieses Jahr zum 31. Mal veranstalten,  ist eine kraftvolle Ausrichtung unserer Gedanken auf Frieden und Heilung in der Welt, ohne die – so glauben wir, wie viele andere – wirklicher Friede in der Welt nicht zu schaffen ist.  Natürlich kann jeder für sich allein diesen Weltheilungstag begehen, die Gedanken-Kraft vervielfältigt sich jedoch in der Gruppe. Wir freuen uns daher über alle, die am 31. Dezember 2019 mit uns zusammen im Zentrum für Yoga und Buddhismus meditieren wollen.

Informationen: Gisela Grah-Kautzky Tel. (0521)10 95 75

Aufruf: Mit der Erde stehen

Die Gemeinschaft der Akademie für angewandtes gutes Leben praktiziert jeden Morgen Standing with the Earth von 8.15-8.30 Uhr – was liegt näher, als mitzumachen?

Verbundenheit als Form von Aktivismus

Wir möchten das einfache Ritual, mit der Erde zu stehensowohl in das Feld des politischen Aktivismus hineintragen als auch überall im Alltag verankern.

Wir stellen uns vor, wie es sich rund um den Erdball verbreitet und etwas wird, das auf jedem Marktplatz stattfinden kann. Menschen stehen und spüren: wir sind nicht getrennt von diesem Planeten. Dadurch bezeugen, unterstützen und verkörpern sie den Heilungsprozess der Erde.

Hier der Link zu den Newslichtern, dem Onlineportal für gute Nachrichten: https://bit.ly/2YcZL8E

MIT DER ERDE SITZEN

Meditieren für das (Über-Leben)

Sitze aufrecht entspannt, das Becken leicht nach vorne gekippt.

beide Füße ganz auf den Boden gestellt.

Wenn Du magst, kannst Du die Augen schließen oder

den Blick auf den Boden etwa einen Meter vor Dir richten.

Nimm Deinen Körper in seiner aufrecht sitzenden Position wahr.

Vielleicht spürst Du den Kontakt zur Erde an Deinen Fußsohlen

und das Gewicht Deines Körpers auf der Sitzfläche.

Die Erde trägt Dich, sie trägt das Gewicht Deines Körpers.

Die Erde trägt und erhält Dich, und Du erhältst diese Erde.

Die Erde nährt Dich: Alle Substanz, die Dein Körper zum Leben braucht,

bekommst Du von dieser Erde.

Und alle Substanz, die Du nicht mehr brauchst, gibst Du zurück.

Wenn Du einatmest, atmet die Erde aus.

Wenn Du ausatmest, atmet die Erde ein.

Alles, woraus Dein Körper besteht, stammt von dieser Erde.

Eines Tages wirst Du alles an sie zurückgeben,

damit daraus neues Leben entstehen kann.

Du bist ein Teil dieser Erde,

die Erde ist ein Teil von Dir.

Sitzen mit der Erde, atmen mit der Erde.

Mögen wir alle weise Entscheidungen treffen.

Text nach einer Vorlage von Extinction Rebellion „Standing With The Earth“

–  angepasst an das gemeinsame Sitzen in Stille.

Klimawandel – ein Beziehungsproblem?

Dienstag, 15. Oktober 2019 von GastautorIn

Ein Artikel von: Svenja Hollweg, Gestalttherapeutische Beraterin
https://svenjahollweg.de/

Klimawandel ist ein Beziehungsproblem – das war der Abend im Rahmen der Klimawoche in Bielefeld. Ein vielleicht etwas ungewöhnlicher, für manche auch provozierender Titel. Und doch liegt es so nahe, denn natürlich haben wir mit dem Klimawandel zu tun. Wir sind also in Beziehung damit, doch wie diese aussieht, wollten wir gemeinsam mit knapp 30 Menschen im Rahmen der Klimawoche und in Kooperation mit dem Heilnetz erforschen. Ein Impulsvortrag von uns beiden wurden durch interaktive Übungen und Dialog vertieft.

Emotionale Betroffenheit (wie gehe ich damit um, was mir im Bezug auf den Klimawandel begegnet?), der eigene Beitrag (was ruft mich, was will ich in dieser Welt tun?) und berührender Austausch entfalteten sich in der Gruppe, wo sich die meisten gar nicht kannten. Einmal mehr war es spannend zu erleben, wie unterschiedlich wir doch sind und welch offener und bewegender Austausch und Begegnung dennoch in so kurzer Zeit möglich sind.

Beziehung als Basis

Beziehungspflege, Kooperation und Co-Kreativität zeigten sich als wichtige Schlüssel in Bezug zum Klimawandel. Für die Anwesenden schien dies ganz natürlich. Sie bewältigten mit erstaunlicher Schnelligkeit eine ansonsten schwierige Aufgabenstellung, kooperierten unmittelbar und konnten sich schnell aufeinander einstimmen. Vielleicht ist die Zeit einfach reif für neue co-kreative Prozesse – vielleicht unterschätzen wir immer noch unsere kollektive Kapazität für den sozialen Wandel!?

Der Blickwinkel, wie wir den Klimawandel betrachten, wie wir damit in Beziehung gehen, erschien elementar, ebenso dass ein regelrechter Quantensprung in der Perspektive unserer Betrachtung notwendig ist. Weg davon, die Erde als tote Materie zu behandeln, hin zu einer ganzen, inkludierenden, manchmal unsicheren, aber bewussten Perspektive. Leichter gesagt als getan.

Das bedeutet vor allem in Beziehung sein. Mit mir selbst, dem Anderen (auch dem, der mir gerade nicht so passt) und die Beziehung mit der Erde. Dazu war es schön, die mitgebrachte Tonerde sinnlich in den Händen zu spüren, zu modellieren, und sich von ihr modellieren zu lassen. Ein gemeinsames Tongebilde konnte so in der Mitte entstehen. Vielleicht geht es darum, die Beziehung zur Erde und dessen Verkörperung zu vertiefen und den daraus resultierenden nächsten Schritt für sich selbst und im Miteinander zu erkennen, zu wagen und zu tun.

Trotz aller Herausforderung, miteinander in diesen tieferen Kontakt mit ehrlicher Begegnung zu gehen, waren diese 3 Stunden ein weiterer Anfang.

Ein schöner Anfang, der immer weiter gewebt werden möchte!

P.S. Das Seminar war Bestandteil der von Heilnetz in Kooperation mit verschiedenen Einzelpersonen und spirituellen Gruppen organisierten Veranstaltungen #MeditationForFuture im Rahmen der Klimawoche.